Wanderweg-Verlegung beim Dreistelz-Aufstieg

Bei Tour 28 Brückenau – Dreistelz wurde der Rhönklub-Weg oberhalb von Wernarz verlegt. Dies wird in der nächsten Auflage berücksichtigt.

Die alte Wegführung ist u.a. wegen einer Windbruchfläche nur noch schlecht nachvollziebar. Wer mit GPS umgehen kann, kann den gpx-Track der Tour hier herunterladen.

Zwei schöne Wanderberichte aus dem „Land der offenen Fernen“

„Die WanderReporter“ – das ist ein sehr schönes Wanderblog mit Tourenberichten.

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Aktuell: Bericht von einer 2-Tage-Wanderung durch die Kuppenrhön von Tann über Elters und Milseburg zur Wasserkuppe.

Vorausgegangen war eine 2-Tage-Tour über die Lange Rhön von Gersfeld über die Moore zum Eisenacher Haus und am nächsten Tag nach Tann.

Beides zum Nachahmen empfohlen!

Auflage 2010 erschienen

Anfang März 2010 ist die aktualisierte 4. Auflage dieses Wanderführers erschienen. Während der letzten beiden Jahre bin ich 16 der 35 Touren komplett wieder abgegangen. Dabei ergaben sich kleinere oder auch größere Verbesserungen bei elf dieser Touren. Fünf Touren wurden aus verschiedenen Gründen grundlegend umgearbeitet,  sei es, daß ein neu angelegter Weg eine elegantere Lösung ermöglichte, sei es, daß ich beim Kartenstudium auf eine solche gestoßen war. Am radikalsten wurde Tour 26 verändert. Die ursprüngliche Route war recht lang, bot aber vier Einkehrmöglichkeiten zur Rast und Rekreation. Innerhalb weniger Jahre sind drei von ihnen verschwunden. Das zerstörte sozusagen die Geschäftsgrundlage dieser Wanderung. Im Juli 2008 hatte ich deswegen als Provisorium eine Abkürzung der Tour vorgeschlagen (Tribut ans Kneipensterben). Die neue Version der Tour hat weiterhin die Lichtenburg als Highlight, beginnt aber in Ostheim statt Fladungen und bezieht nun auch das Streutal mit ein.

Stark verändert wurde auch Tour 22, die nun auch zur Geburtsstätte des „Fürsten der Wälder“ führt.

Übrigens wurde in dieser Auflage bei drei Touren damit begonnen, für Schlüsselstellen auf GPS-Daten zu verweisen, die vorab auf diesem Blog abgerufen werden können.

Bleibt zu hoffen, daß diese neue Auflage meines Wanderführers genauso viel Anklang findet wie seine Vorgänger.

ACHTUNG: Heinrich-Cotta-Weg an „Zehnbuchen“ falsch markiert!

Auf der gestrigen Erkundungstour für eine neue Version von Tour 22 (thüringer Rhön) – zwei Kollegen haben freundlicherweise mein Tour-Design geklaut, da will ich in der kommenden Auflage was entgegensetzen – bin ich auf einen katastrophalen Fehler bei der Markierung des „Heinrich-Cotta-Weges“ von Zillbach nach Wasungen gestoßen.

Diese Irrleitung, deren Nachspürung und Klärung mich einige Stunden kostete, sei hier berichtigt, damit nicht auch andere Wanderer stundenlang in der Gegend herumirren. Weiterlesen

Tour 26 – Fladungen-Lichtenburg: Tribut ans Kneipensterben

An allen Ecken und Enden macht es sich bemerkbar, das Kneipensterben im ländlichen Raum. Bei Tour 26 ist davon die gesamte Dramaturgie der Wanderung betroffen. In der zweiten Hälfte der recht langen Tour sind sämtliche drei Einkehrmöglichkeiten weggebrochen, wie es sie noch vor wenigen Jahren gab. Insbesondere die „Linde“ in Filke ist ein so herber Verlust, daß man sagen kann: Es lohnt nicht mehr, dorthin auszugreifen.

Als kurzfristige Lösung für die Benutzer der bisherigen Auflagen (in der Auflage 2010 wurde die Tour neu konzipiert) schlage ich daher vor, sich auf die im Buch angegebene Kurzvariante zu beschränken, die von der Lichtenburg den Abstieg nach Ostheim vorsieht und von dort Rückkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Als besondere Möglichkeit bietet sich an Sonn- und Feiertagen das Rhön-Zügle an. Alle Verbindungen erfragen lassen sich über das kostenlose Sprachdialogsystem der Deutschen Bahn, Tel. 0800-150 70 90 oder die Fahrplanauskunft.

Status als Biosphärenreservat in Gefahr

14. Juli 2008 – Drei Prozent der Rhöner Biosphärenreservatsfläche müssen als Kernzone ausgewiesen werden, in welcher wirtschaftliche Nutzung tabu ist, will die Region das begehrte Prädikat behalten. In allen drei an der Rhön beteiligten Bundesländern gibt es aber ein eher mehr als minder ausgeprägtes Kernzonendefizit. Besonders im bayerischen Teil ist die Lage prekär: Hier müßte eine zehnmal so große Fläche als bisher zur Kernzone erklärt werden. Fünf Jahre bleiben noch Zeit, um die fälligen Entscheidungen zu treffen. Man darf gespannt sein, wie die Politik unter dem Druck divergierender Interessen (Waldbesitzer, Tourismusbranche, Naturschutz) zu einer Lösung des seit 15 Jahren bekannten Dilemmas kommen will.

Artikel Fuldaer Zeitung | Kommentar


Gruppenübernachtung auf Burg Schwarzenfels

Zukünftig können Gruppen ab acht Personen in den großzügigen, hellen Räumen des ehemaligen Jugendfreizeitheims auf Burg Schwarzenfels (Tour 29)  übernachten bzw. auch einige Tage verbringen. Es stehen insgesamt 44 Betten bereit. Das Angebot richtet sich vorläufig an Selbstversorger, die die moderne Küche und den Speisesaal nutzen können. Außerdem gibt es zwei Gaststätten im Ort. Weitere Informationen erhält man über die „Ritter Schwarzenfels“.

Damit erweitern sich die Möglichkeiten, die lange Tour 29 wie im Buch empfohlen auf zwei Tage zu verteilen oder auch mit Tour 28 zu kombinieren. Besonders für Schulklassen auf Wanderfahrt vielleicht eine Möglichkeit…