Status als Biosphärenreservat in Gefahr

14. Juli 2008 – Drei Prozent der Rhöner Biosphärenreservatsfläche müssen als Kernzone ausgewiesen werden, in welcher wirtschaftliche Nutzung tabu ist, will die Region das begehrte Prädikat behalten. In allen drei an der Rhön beteiligten Bundesländern gibt es aber ein eher mehr als minder ausgeprägtes Kernzonendefizit. Besonders im bayerischen Teil ist die Lage prekär: Hier müßte eine zehnmal so große Fläche als bisher zur Kernzone erklärt werden. Fünf Jahre bleiben noch Zeit, um die fälligen Entscheidungen zu treffen. Man darf gespannt sein, wie die Politik unter dem Druck divergierender Interessen (Waldbesitzer, Tourismusbranche, Naturschutz) zu einer Lösung des seit 15 Jahren bekannten Dilemmas kommen will.

Artikel Fuldaer Zeitung | Kommentar


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