Auflage 2010 erschienen

Anfang März 2010 ist die aktualisierte 4. Auflage dieses Wanderführers erschienen. Während der letzten beiden Jahre bin ich 16 der 35 Touren komplett wieder abgegangen. Dabei ergaben sich kleinere oder auch größere Verbesserungen bei elf dieser Touren. Fünf Touren wurden aus verschiedenen Gründen grundlegend umgearbeitet,  sei es, daß ein neu angelegter Weg eine elegantere Lösung ermöglichte, sei es, daß ich beim Kartenstudium auf eine solche gestoßen war. Am radikalsten wurde Tour 26 verändert. Die ursprüngliche Route war recht lang, bot aber vier Einkehrmöglichkeiten zur Rast und Rekreation. Innerhalb weniger Jahre sind drei von ihnen verschwunden. Das zerstörte sozusagen die Geschäftsgrundlage dieser Wanderung. Im Juli 2008 hatte ich deswegen als Provisorium eine Abkürzung der Tour vorgeschlagen (Tribut ans Kneipensterben). Die neue Version der Tour hat weiterhin die Lichtenburg als Highlight, beginnt aber in Ostheim statt Fladungen und bezieht nun auch das Streutal mit ein.

Stark verändert wurde auch Tour 22, die nun auch zur Geburtsstätte des „Fürsten der Wälder“ führt.

Übrigens wurde in dieser Auflage bei drei Touren damit begonnen, für Schlüsselstellen auf GPS-Daten zu verweisen, die vorab auf diesem Blog abgerufen werden können.

Bleibt zu hoffen, daß diese neue Auflage meines Wanderführers genauso viel Anklang findet wie seine Vorgänger.

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Tour 26 – Fladungen-Lichtenburg: Tribut ans Kneipensterben

An allen Ecken und Enden macht es sich bemerkbar, das Kneipensterben im ländlichen Raum. Bei Tour 26 ist davon die gesamte Dramaturgie der Wanderung betroffen. In der zweiten Hälfte der recht langen Tour sind sämtliche drei Einkehrmöglichkeiten weggebrochen, wie es sie noch vor wenigen Jahren gab. Insbesondere die „Linde“ in Filke ist ein so herber Verlust, daß man sagen kann: Es lohnt nicht mehr, dorthin auszugreifen.

Als kurzfristige Lösung für die Benutzer der bisherigen Auflagen (in der Auflage 2010 wurde die Tour neu konzipiert) schlage ich daher vor, sich auf die im Buch angegebene Kurzvariante zu beschränken, die von der Lichtenburg den Abstieg nach Ostheim vorsieht und von dort Rückkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Als besondere Möglichkeit bietet sich an Sonn- und Feiertagen das Rhön-Zügle an. Alle Verbindungen erfragen lassen sich über das kostenlose Sprachdialogsystem der Deutschen Bahn, Tel. 0800-150 70 90 oder die Fahrplanauskunft.