Zwei schöne Wanderberichte aus dem „Land der offenen Fernen“

„Die WanderReporter“ – das ist ein sehr schönes Wanderblog mit Tourenberichten.

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Aktuell: Bericht von einer 2-Tage-Wanderung durch die Kuppenrhön von Tann über Elters und Milseburg zur Wasserkuppe.

Vorausgegangen war eine 2-Tage-Tour über die Lange Rhön von Gersfeld über die Moore zum Eisenacher Haus und am nächsten Tag nach Tann.

Beides zum Nachahmen empfohlen!

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20 – Der Taurus über Vach‘

Aus dem Werratal auf den Öchsen

Rumpelten einst die Planwagen auf der Leipzig-Frankfurter Handelsstraße vom Thüringerwald ins Werratal hinab, so zeigte der „Ochsenberg“ den Fuhrleuten schon von Ferne die Lage von Vacha, der nordöstlichen Grenzstadt der Landgrafschaft Hessen und Tor zur Rhön. Für uns ist der „Taurus“, wie der Berg in mittelalterlichem Latein genannt wurde, ein prächtiger Aussichtspunkt, von dem man Wartburg wie Milseburg sieht, die nördliche Kuppenrhön von den weißen Kalibergen des Werrareviers bis zum Hessischen Kegelspiel überschaut und in weiter Ferne sogar noch Wasserkuppe und Hohe Geba erkennt. Bringen Sie also einen Tag mit guter Fernsicht mit.

2 Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch.

Foto: Wilfried Bahnmüller (aus dem Buch)

Vacha

1646 schreibt Merian zu seinem Kupferstich von Vacha und dem dahinter aufragenden Öchsenberg: „Ein fein vornehm Stättlein, 4 Meyl von Schmalkalden, und 4 Meyl von Eschwegen gelegen. Es wird Vach ins gemein geschrieben, so aber besser Fach heissen solte, weil es vor Zeiten Fagorum Oppidum, von Buchen, genannt worden seyn solle; wie dann auch solche an der Werra gelegene Statt, vor Zeiten zum Ländlein Buchen, unnd dem Stifft Fulda, gehört; aber dem Fürstlichen Hause Hessen versetzet worden ist… Ein Meyl von Vach ligt der hohe Berg Taurus, welcher von den Innwohnern der Ochsenberg gehissen wird.“

Beide Namenserklärungen werden heute bestritten, ohne daß es eindeutige Lösungen gibt. Der Öchsen hieß beispielsweise in einer Urkunde des Jahres 786 „Uhsineberga“.

Vacha war als „die bunte Stadt“ vor der Rhön bekannt, wegen dem bunten Treiben, das in seinen Mauern herrschte. Mehrere Jahrmärkte (1816 z.B. noch sieben!) trugen zu diesem Ruf bei und überhaupt die Lage an einer Schlüsselstelle des Handelsverkehrs, der Werrabrücke.

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19 – Wir wandeln zu St. Wendel hin

Vom Haunesee zur Wendelinuskapelle

Einer der meistverehrten Heiligen des Fuldaer Landes war der Bauern- und Viehpatron Wendelin. Zu seinem Hauptheiligtum führt diese Wanderung im Westen der Rhön.

2 Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch .

St. Wendel – der heilige Schäfer

Der Hl. Wendelin war der Legende nach ein schottischer Königssohn, der als Mönch aus seiner Heimat bis in die Gegend des heutigen Saarlandes wanderte. Daher sein Name, der sich von "wandern; pilgern" herleitet. In der Gegend der heutigen Stadt St. Wendel hütete er das Vieh eines Edelmanns, der am Gedeihen der Herden erkannte, daß er einen Gottesmann vor sich hatte und ihn aus der Fron entließ. Wendelin bezog eine Einsiedelei des nahen Klosters Tholey und die Bauern der Gegend kamen zu ihm, wenn eines ihrer Tiere erkrankt war. Um das Jahr 600 wählten ihn die Tholeyer Mönche zu ihrem Abt. Wendelin führte auch diese Herde zur Blüte, die nachhaltige Wirkung weit über das Saarland hinaus haben sollte.

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18 – Die Kugel des Spiels

Ruine Hauneck und die Langen Steine

Von Burg Hauneck auf dem Stoppelsberg hat man den klassischen Blick aufs "Hessische Kegelspiel", neun dicht beisammen liegende Basaltkuppen, deren König der Stallberg ist (Wanderung 18). Einst sollen die Riesen nämlich hier ihre Kegelbahn gehabt haben – und der Stoppelsberg war die Kugel des Spiels. Sagenhaft muten auch die Langen Steine zu Füßen des Burgberges an…

Einkehrmöglichkeit an Start/Ziel, unterwegs keine. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch .

Foto: Stefan Etzel

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Das Hessische Kegelspiel

Welche neun Berge gehören dazu?

Die nordwestliche Vorderrhön zwischen Haune und Ulster ist die Kornkammer der Rhön, eine überwiegend flachwellige, von Ackerflächen geprägte Landschaft, aus der bewaldete Basaltkegel wie Maulwurfshügel aufragen. Neun von ihnen werden als das "Hessische Kegelspiel" bezeichnet.

Welche neun es freilich genau sind, ist nicht so leicht auszumachen, sind doch insgesamt elf Namen im Spiel. Volkstümlich heißt es:

Ein Wiesel trägt auf seinem Rücken einen Apfel durch ein Stoppel feld in einen kleinen , morschen Stall auf einer Lichtung , so is es,

womit Wiesels-, Rückers-, Appels-, Stoppels-, Klein-, Mors-, Stall-, Licht- und Soisberg als die neun Berge des Kegelspiels benannt werden. Allein, der Volksmund irrt.

Schon der Blick auf die Karte läßt erkennen, daß Stoppels- und Soisberg abseits der vorgenannten anderen Karte des Hessischen Kegelspiels Berge liegen, daß aber Hübels- und Gehilfersberg (Tour 17 ) diese Gruppe so komplettieren, daß der Stallberg als "Kegelkönig" aus ihrer Mitte hervorragt. So jedenfalls bestimmt die Fachwissenschaft die Neunzahl – und bleibt so auch im Bild.

Geologisch ist das Kegelspiel entlang einer Bruchspalte entstanden, an deren Schwachpunkten die vulkanischen Kräfte die Erdkrust durchbrachen. Fünf der neun Berge streichen zur Kette gereiht von Nordwest nach Südost, der Bruchzone folgend, die anderen vier sind die nächst benachbarten Berge.

Daß so oft der Soisberg als "König des Kegelspiels" genannt wird, liegt wohl daran, daß er der höchste Berg der Gegend ist und man allgemein das Bild nicht ganz so wörtlich nimmt. Der wissenschaftliche Befund wird freilich durch die Sage gestützt, wonach einstmals die Riesen in der nordwestlichen Kuppenrhön ihre Kegelbahn hatten – und der Stoppelsberg die Kugel des Spiels war! "Alle Neune" konnte es da nur bei einem Wurf nach Südosten heißen – zum Soisberg hätte die Kugel nach Nordosten rollen müssen. Aber beziehen wir ihn doch in die sagenhafte Topographie mit ein – als den Olympier, der lächelnd dem Spiel des Lebens zuschaut.

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17 – Vierzehn Heilige im Grenzland

Von Rasdorf zum Point Alpha

Seit grauer Vorzeit zog der Handelsweg zwischen Rhein-Main-Gebiet und Thüringer Becken am Hessischen Kegelspiel vorbei, einer Reihe von neun Basaltkuppen in der nördlichen Vorderrhön, deren kleinste der “Gehülfenberg” über Rasdorf ist. Auf ihm wurden die vierzehn Nothelfer verehrt, deren Beistand gerade Reisende erflehten. Das wurde obsolet, als der Eiserne Vorhang die uralte Verkehrsader sperrte. Diese Epoche bringt uns das Grenzmuseum “Point Alpha” nah.

1 Einkehrmöglichkeit unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch .

Foto: Marco Klüber

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Rasdorf & die beiden Gebetswege auf dem Gehilfersberg

An der uralten, mittleres Rheinland und thüringer Becken verbindenden Antsanvia gelegen, der Vorläuferin der Frankfurt-Leipziger Messestraße (s. Tour 20 ), ließ der berühmte Fuldaer Abt Rabanus Maurus schon 831 in Rasdorf eine Steinkirche errichten und Johannes dem Täufer weihen, denn das hiesige Kloster war ein wichtiger Außenposten der Heidenmission. Sieben Jahre später trat ihm die Hl. Cäcilie zur Seite, die christliche Muse der Musik, nachdem ihr Haupt als kostbare Reliquie hierher gelangt war.

Eingangs der durch ihre leicht gedrehte Turmhaube auffallenden Pfarrkirche “St. Johannes der Täufer und Cäcilia” steht ein fast tausend Jahre alter Taufstein, der einem Buchenholzfaß jener Art nachempfunden scheint, in denen die Buchonier einst getauft wurden… Die barocke Holzkanzel (um 1720) faßt das geistige Programm zusammen: Kanzelträger ist Rabanaus Maurus, der ein Modell der heutigen Kirche hält, den Schalldeckel krönt Johannes der Täufer. Dazwischen schwebt Cäcilia im Rücken des Predigers, das Wort Gottes beflügelnd. Ältester Bestand der Kirche sind die romanischen Spitzbogenarkaden im hinteren Kirchenteil, die von dem 1274 eingestürzten Vorgängerbau stammen. Die Säulenkapitäle mit Tierfiguren und Blattornamenten gehören zu den künstlerischen Kostbarkeiten der Rhön.

Und das Cäcilienhaupt? 990 Jahre lang hatte es die Wirren der Zeitläufte überstanden – da verbrannte es ein betrügerischer Pfarrer mit dem schönen Namen Engel 1828 im Ofen, nachdem er das Goldreliquiar versilbert hatte…

Zum Ende der Wanderung treffen wir auf die Bildstöcke des von Rasdorf heraufziehenden Nothelferweges, der sich mit dem die Gipfelkuppe des Gehilfersberges umrundenden Kreuzweg vereint. – Die Ursprünge der Kreuzwegandacht liegen in der Zeit der Kreuzzüge, als eine Pilgerreise ins Heilige Land als eine der höchsten Glaubenstaten galt – die freilich nur wenigen möglich war. Deshalb kamen im 13. Jahrhundert symbolische Alternativen auf, die vorzugsweise auf einen “Kalvarienberg” hinaufführten als symbolische Nachempfindung der Jerusalemer Topographie. – Etwa um die selbe Zeit begann sich auch die Nothelferverehrung auszubreiten, wobei eine bestimmte Gruppe Heiliger kanonischen Rang erlangte (s.a. Tour 31 ). Es waren allesamt Märtyrer, und die Art ihres Martyriums oder ihrer Taten bestimmte in symbolischer Logik ihre Helferkraft. So ist auf dem letzten, 7. Bildstock am Gehilfersberg St. Katharina mit Rad und Schwert, St. Barbara mit einem Turm dargestellt: Katharina wurde gerädert, und als das Rad zerbrach, mit dem Schwert enthauptet, daher ist sie die Patronin der Wagner und Müller, also Berufen, die mit dem Rad zu tun haben. Barbara, die in einem Turm verhungerte, ist die Schutzheilige der Gefangenen und Bergleute. Gerade Reisende, wie sie typischerweise durch Rasdorf zogen, flehten den Schutz der Nothelfer an, zu denen ja auch der hl. Christophorus zählt, der Schutzpatron aller Reisenden.

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16 – Magisches Geisa

Rechts und links des Ulstertals

Welches Rhönstädtchen liegt anmutiger über dem Tal und hat so bedeutende Geister hervorgebracht wie Geisa, die „Bergstadt“ über dem Ulstergrund? Magische Lehren, Vulkanismus-, Hieroglyphenforschung fanden durch einen Geisaer Gelehrten Eingang in die barocke Wissenschaft, später ging von hier die Erforschung der Rhönflora aus.

2 Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch.

Foto: Stefan Etzel

Geisa

„Magisch“ ist schon die Lage von »Geisa auf einem 40 m hohen Muschelkalkhärtling, der vom vorsintflutlichen Bett der Ur-Ulster stehen blieb. Die umgebenden weicheren Sandsteine wurden von dem eiszeitlichen Strom fortgespült, das Flußbett sank tiefer und tiefer – und der Gangolfiberg entstieg den Fluten. „Reliefumkehr“ nennt das der Fachmann.

„Wie oben, so unten“, diesen Hauptsatz des magischen Denkens wandte der Jesuitenpater Athanasius Kircher aus Geisa auf die gesamte Erscheinungswelt an, um dahinter Gott als Universalprinzip aufscheinen zu lassen. Er war als letzter großer Vertreter der Universallwissenschaft der große Sammler des Wissens seiner Zeit – und galt bis 1822 als Entzifferer der Hieroglyphen.

Bienenfleißiger Sammeltrieb war auch zwei späteren Geisaer Wissenschaftern eigen, die sich auf die Botanik spezialisiert hatten. Der Apotheker vom Marktplatz, Adalbert Geheeb, war ein unter Kollegen weltbekannter Moosforscher, Moritz Goldschmidt, Lehrer an der jüdischen Schule, erforschte als erster systematisch die Blütenpflanzen der Rhön.

Geheebs Tochter Anna war übrigens eine der ersten deutschen Frauen, die Medizin und Psychiatrie studierte (in der Schweiz, da in Deutschland noch unmöglich), sein Sohn Reinhold war Redakteur und dann auch Eigner des „Simplizissimus“, der geistreichsten Satirezeitschrift der Kaiser-Wilhelm-Zeit. Geheebs Sohn Paul schließlich war als Gründer der Odenwaldschule und der „Schule der Menschlichkeit“ einer der führenden Pädagogen seiner Zeit.

Nicht zu unrecht wurde also Geisa auch eine „Wiege bedeutender Geister“ genannt.

15 – Kennst Du die Rhönforelle nicht?

Der Habelberg bei Tann

Die Herrschaft Tann saß seit der Reformation als protestantischer Stachel im fuldischen Gebiet. Eine handvoll Dörfer scharte sich nebst befestigter „Hauptstadt“ um den Habelberg, den Nabel dieser kleinen reichsunmittelbaren Welt.

1 Einkehrmöglichkeit (wochenends) unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch. Hier erfährt man auch, warum der Delfinbrunnen vor dem Tanner Schloß eigentlich Forellenbrunnen heißen müßte…

Foto: Erich Gutberlet (aus dem Buch)

Tann

Ob nun ein auffälliges Nadelwaldgebiet im Innersten Buchoniens »Tann den Namen gab oder irische Mönche die Siedlung in ihrer Sprache bezeichneten (auf die manche Heimatforscher ja auch den Namen „Ulster“ zurückführen), der an der „Pforte“ zwischen oberem und mittleren Ulstertal gelegene Ort ist jedenfalls uralt.

Die Forelle im Wappen der Herren von der Tann weist freilich ins benachbarte Feldatal (Tour 21, Tour 23), von wo – aus Fischbach – ein Zweig des Tanner Herrengeschlechts stammte, das weit verstreuten Besitz bis nach Franken hinein hatte. Wie viele andere Ritter waren die von der Tann Lehensleute der Rhöner „Hegemonialmächte“ (Würzburg; Fulda; Henneberg), bis sie Reichsunmittelbarkeit erlangten und nur noch dem Kaiser untertan waren.

Zwei Freundschaften mit geschichtsmächtigen Personen bestimmten die Geschicke der Reichsfreiherren und ihres Gebietes, mit Luther und mit Bayernkönig Ludwig I.

Der 1495 geborene Eberhard von der Tann war an der Universität Wittenberg Schüler Luthers gewesen, mit dem er auch später freundschaftlich verbunden blieb. 1534 führte er die Reformation in seinem Gebiet durch, auf dem Augsburger Reichstag von 1555 erreichte er als sächsischer Gesandter, daß der Reichsritterschaft die Religionshoheit zuerkannt wurde (Folge: Untertanen mußten Bekenntnis des Herrn annehmen). Da der Fuldaer Abt daraufhin eine drohende Haltung einnahm, umgürtete Eberhard sein Städtchen flugs mit einer Mauer, von der noch das trutzige Südtor erhalten ist, das heutige Wahrzeichen Tanns.

Fast 300 Jahre lang währte die Freiherrschaft im Ulstertal, bis Napoleon der Ritterherrlichkeit ein Ende machte und das Tanner Ländchen 1806 an das Großherzogtum Würzburg fiel, 1814 an Bayern. Das traf sich in diesem Fall freilich gut, denn Heinrich von der Tann war seit gemeinsamen Studententagen in Göttingen der engste Freund des Kronprinzen und späteren bayerischen Königs Ludwig I.

Sein Sohn Ludwig von der Tann-Rathsamhausen (der zweite Namensteil stammt von der elsässischen Mutter) führte das „Freicorps Tann“ im deutsch-dänischen Krieg 1848/49, wird später bayerischer Generalstabschef und muß als solcher unter „Märchenkönig“ Ludwig II. den von ihm nicht gewollten Krieg gegen Preußen führen. Rache Bismarcks: Er besteht auf Abtretung des Tanner Gebiets an Preußen. Ironie der Geschichte: Im Krieg 1870/71 kämpft von der Tann als General des 1. Bayerischen Armeecorps an der Seite preußischer Truppen in Frankreich. Als im Jahre 1900 sein aus dem Stahl französischer Beutekanonen gegossenes Denkmal in der Münchner Feldherrenhalle aufgestellt werden soll, regte sich Widerstand. Die Niederlage von 1866 mochten ihm viele Bayern denn doch nicht verzeihen. Da griffen die Tanner kurz entschlossen zu und stellten das Standbild des alten Haudegen auf ihrem kleinen Marktplatz auf.