28 – Sommerfrische des Bayernkönigs

Von Bad Brückenau auf den Dreistelz

„Süße Düfte streut die Linde in dem schönen Brückenau“. So besang König Ludwig I. „sein“ Kurbad, das er 1833 mit einem griechischen Tempelbau geschmückt hatte (Kursaal), der auch heute noch Blickfang der Anlagen ist. 1847 verbrachte er den schönsten Sommer seines Lebens hier, denn, so fährt das Gedicht fort, „Unter Zweigen, die sich neigen, wallt die allerschönste Frau“. Gemeint war Lola Montez, die ihn um Verstand und Krone brachte. Mit ihr war der Bayernkönig in der Equipage auch zum Dreistelz hinaufgefahren, dem Hausberg Brückenaus, den wir freilich auf Schuster’s Rappen in Angriff nehmen.

3 Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch.

Foto: Stefan Etzel